Nummer 13 – ein gutes Omen, denn heute kommt ein Superheft.

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Praktische Beyer’s Mode für Alle, Juni 1938

9 Thoughts on “Beyers Mode für Alle 06 1938

  1. Elvira on 1. April 2011 at 08:28 said:

    Du, hast absolut recht, das ist ein Superheft. Die Hochsommerkleider sind klasse und die Blusen total mein Fall. Bei den Abendkleidern fällt mir besonders das ins Auge, das vorne brav und züchtig ist und am Rücken tief ausgeschnitten und auch die Ärmel sind richtig schön. Das Russenkleid aus wenig Stoff, ist auch interessant und die Bluse/Schürze ohne Naht, haben doch auch was. Danke für die Bilder.

  2. Die Bluse ohne Naht ist fantastisch!
    Gibt es wohl irgendeine Möglichkeit an den Schnitt zu kommen???

    Ich wäre Dir sehr zu Dank verpflichtet. Gerne kaufe ich Dir diesen Schnitt auch ab…

    Herzlichst,
    JessiJane

  3. Tolle Sachen! Die Kleider erinnern mich sehr an die Sachen, die Myrna Loy in den Dünner-Mann-Filmen trägt – klar, ist ja auch die gleiche Zeit, aber ich hätte nicht gedacht, dass es sowas elegantes auch in deutschen Zeitschriften gab. Irgendwo in einem Blog gabs auch mal Abbildungen aus deutschen 30er Jahre-Mode/Schnittmusterzeitschriften, das war schon sehr bieder – alles hochgeschlossen, und die Kleider so eine Art modernisierte Dirndl. Ich hatte da den Eindruck, dass sich dieser typische „Heimatstil“ des Nationalsozialismus, den man aus der Architektur kennt, auch in der Mode wiederfindet. Was z. B. die Hosen betrifft, so ist dieses Heft ja schon weiter als Burda bzw. Beyer aus den 50er Jahren, da gab es Hosen nur noch zum Skifahren.
    die Bluse ohne Naht ist mir auch sofort ins Auge gefallen, @JessiJane ich glaub dazu gibts nur das Schema, keinen Schnitt. Auf jeden Fall sollte man sich das selbst austüfteln können. Man könnte ein Rückenteil von einem Blusenschnitt nehmen, als Anhaltspunkt für die Rückenbreite und die Form der Armlöcher.

    • Ich glaube, es kommt auf die Zeitschrift an, Lucy. Die „Praktische Mode“ z.B. hat immer eher Alltagssachen drin, die wirken manchmal ein bisschen hausbacken, aber Beyer’s Mode war wohl was Schickeres, da sind eingentlich immer peppige Sachen drin. Die Nazis wollten ja gerne der deutschen Frau die Mode „verbieten“ und als Idealbild das ungeschminkte Naturmädel mit Zöpfen und Dirndl einführen, aber so recht geklappt hat’s nicht, was vielleicht auch daran lag, dass sich die Vorzeige-Nazifrauen gerne höchst teuer und schick gekleidet haben. Magda Goebbels war ja irgendwann auch mal so eine Art „Modebeauftragte“ des Dritten Reichs und hat als erste Aktion wohl verkündet, dass sie mehr deutsche Modedesigner haben will und dass die deutsche Frau schicker sein soll – schwupp, war sie den Posten wieder los.

      In den 50ern wurde in der Tat die Spiessigkeit neu entdeckt was man an der Mode direkt sieht. Die Menschen sehnten sich wohl nach den turbulenten Zeiten nach häuslicher Beschaulichkeit. Wenn man das mit den 20ern vergleicht, könnte man glatt denken, man ist in einem anderen Jahrhundert.
      Und Burda war für mich (und ist manchmal immer noch 😉 ) ohnehin der Ausbund an Mief und Muff. Frauen „brauchten“ ja keine Hosen mehr in den 50ern, weil der Herr und Gebieter ja wieder da war, der alles machen konnte, was mit körperlicher Arbeit zu tun hatte.

  4. Tailor Maid on 1. April 2011 at 13:27 said:

    Oh Maaaaaaaaaaaaaaaann, ich bräuchte jemand, der mir die ganzen SChnitte rausmacht, das ist echt eine grauslige Arbeit. Danke für das schöne Heft, ist echt eine Wucht!!!

  5. Jutta on 1. April 2011 at 14:15 said:

    wow, tolle Zeitschrift. Besonders gefällt mir der Zweiteiler Nr. K26746.
    Omannomannomann, schlank müsste man sein, soifz……….

  6. BeckyF on 5. Mai 2017 at 13:56 said:

    Hi, did you ever end up making any garments from this edition of BMFA? LG, Becky

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